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German Style
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In den 80er Jahren keimte eine heute noch sehr beliebte Stilrichtung auf, die einen optischen Kontrapunkt zu dem bis dahin und immer noch sehr beliebten Cal Looks darstellt. Der German Style trägt die Seele des technischen Fortschritts in sich.

Nach Außen signalisiert ein German Style Käfer dies mit den Kastenstoßstangen der moderneren Käfer. Ein Käfer dieser Gattung kann und sollte bis zum Stehkragen voll mit Sicherheitsrelevanter Technik sein. Vordere Scheibenbremsen sind in der Serienausführung das Minimum, besser sind natürlich hochgerüstete Modelle aus diversen Tunerregalen oder dem Teilesortiment der Zuffenhausener Sportwagenschmiede. Deren Leichtmetallräder sind nicht selten auf German Style Käfern verbaut. Dem Geschmack sind hier aber kaum Grenzen gesetzt durch Änderung des serienmäßigen 4/130er Lochkreises auf heutzutage gängigere Maße sind 17 oder gar 18 Zollfelgen, ein-, zwei-, oder dreiteilig, diverser Zubehörlieferanten gern gesehenes Beinkleid in dieser Szene. Sicherheits- und komfortoptimierte Fahrwerke stellen die Basis für eine scheinbar grenzenlose Leistungssteigerung dar.

Typ 4
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Stilecht motorisiert ist ein German Style Fahrzeug mit einer starken Motoren aus den Volkswagenmodellen 411/412 und Porsche 914.  Die es Serienmäßig mit 68-100 PS gibt und eine gute Basis für weitere Leistungssteigerungen bieten. oder WBX, steht als Kürzel für Wasserboxer und meint den wassergekühlten  Motor aus den T3  VW-Bussen.  Sie gibt es serienmäßig bis 112 PS. Erfordern aber die Installation eines Wasserkühlers. Maschine. Mit dem schrittweisen Ablegen dogmatischer Regeln in dieser Szene halten auch mehr und mehr Fremdmotoren Einzug in den Motorraum. Alfa-Boxer, Mazda-Wankel und zunehmend die Boxermotoren des Allradspezialisten Subaru erfreuen sich dank entsprechender Getriebeadapter zunehmender Beliebtheit. Hingegen ist die Zahl der, besonders in den 80er und 90er Jahren praktizierten, Umrüstungen auf VAG-Reihenmotoren eher rückläufig.

Beliebte Farbtöne waren in den Anfängen des German Styles vor allem gedeckte Farben, wie bordeaux, dunkel blau, anthrazit, und schwarz, in den 90ern kamen auch Knallfarben hinzu. Sehr beliebt das Porsche Maritimblau. Meist, durfte der Lackierer Stoßfänger und Lampenringe gleich mit lackieren. Wer seinen Chrom aber lieber zur Schau trägt bricht hier nicht mit dem Stil.

Innen darf es in einem German Style luxuriös zugehen: lederbezogene Sportsitze, Einzelsitze hinten, 911 Armaturenbrett, Edelholz- oder Carbonapplikationen, High End Hifianlage, Navi, DVD-Player, Playstation der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt sofern es sich in dezentem Rahmen bewegt. Monitore werden geschickt in Kopfstützen verbaut Hifianlagen unaufdringlich in Mittelkonsole oder Handschuhfach. Monströse Geräteträger gehen bei diesem Stil gar nicht. Gern zeigt ein German Styler was er hat, aber nur dem aufmerksamen Kennerauge.

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