käferwissen klein03
Details
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Der Käfer blieb während seiner gesamten Produktionszeit vom Grundkonzept nahezu unverändert. Änderungen fanden dennoch im Detail statt. Nur selten waren modische Aspekte hierfür der Grund. Generell wurde der Käfer durch die Detailveränderungen immer besser und vor allem sicherer.

Türgriffe

1945-59

1959-66

1966 -67

1967 bis zum Schluss

1945 - 07.1959

Bei den ersten Käferjahrgängen öffnet man die Türen mittels eines Zuggriffes. Anfangs matt eloxiert, werden diese mit Einführung der Exportmodelle  ab 1949 verchromt

08.1959 - 04.1967

Der bisherige Zuggriff wird durch einen feststehenden Griff ersetzt. Die Türentriegelung erfolgt durch betätigen einer rechteckigen Drucktaste.

05.1966 - 07.1967

Der Türgriff erhält für eine kurze Zeit eine geänderte Form. Erstmals kann das Türschloss mit dem Zündschlüssel bedient werden.

08.1967 - Produktionsende

Gegen das mögliche Aufspringen der Tür bei einem Überschlag bekommt der Türgriff zur Sicherheit eine innenliegende Betätigungstaste.

Kennzeichenleuchten

1945-52

1952-63

1963-66

1966-75

1975 - zum Schluss

1947 - 1952

Die Form der Kennzeichenleuchte des Brezelkäfers gleicht einem Tropfen. Hierin integriert ist die Bremsleuchte.

1952 - 07.1963

1952 wird die Tropfenform in der Höhe niedriger und nach hinten länger. Die Kunststoffscheibe und die eingeprägten Sicken entfallen.

08.1963 - 07.1966

1963 wird die Motorhaubenform geändert. Mit der Verbreiterung der Kennzeichenleuchte wird sie der neuen Haubenform angepasst.

08.1966 - 07.75

Durch geänderte Vorschriften in einigen Exportländern steht das Kennzeichen nun steiler und die Kennzeichenleuchte wird breiter.

08.1975 - Produktionsende

Von nun an ist die Kennzeichen-leuchte nicht wie bisher aus Metall, sondern aus Kunststoff und trägt oben eine Riffelung.

Rückleuchten

Brezelleuchte

herzchenleuchte02

ei

Zweikammerleuchte

Bügeleisen02

Elefantenfuss02

1945 - 09.1952

Die  Rückleuchten haben anfangs tatsächlich nur diese eine Funktion. Nämlich das Schlusslicht durch das runde Leuchtenglas nach hinten auf die Straße zu werfen. Das Bremslicht ist noch in die Kennzeichenbeleuchtung integriert.

10.1952 - 07.1955

Das Bremslicht wird von der Kennzeichenleuchte in die Rücklichter verlegt. Ein herzförmiges Fenster oben auf dem Leuchtensockel warnt den rückwertigen Verkehr. Wegen dieses Fensters werden sie Herzchenleuchten genannt. Der Rückstrahler ist jetzt oval.

08.1955 - 04.1961

Im August 1955 rückt die Position der Rückleuchte um 60 mm am Kotflügel weiter nach oben. Die obenliegenden Bremslichter entfallen. Sie strahlen nun, mittels einer Zweifandenlampe, durch das Rücklichtglas des Einkammer-gehäuses.

05.1961 - 07.67

Im Jahr 1960 verschwanden die Winker und die Blinker wurden in das Einkammerrücklicht integriert. Zur bessere Erkennbarkeit bekam der Blinker im Mai 1961 eine eigene Kammer. Das herum-gezogene Leuchtenglas ist jetzt auch seitlich sichtbar.

08.1967 - 07.1972

Mit Einführung der Kasten-stoßstange werden die Rückleuchten erneut größer. Wegen der unten abgeflachten Form nennt man sie auch Bügeleisenrücklichter. . Fahrzeuge mit L-Ausstattung haben  die Rückfahrleuchten nun integriert.

08.72-Produktionsende

Elefantenfuß nennt sich die letzte Form der Rückleuchten, die am 1303 und ein Jahr später auch am 1200 zu finden sind. Die Plexiglashaube sitzt nun nicht mehr auf einem Leuchtenfuß sondern direkt am noch einmal  formgeänderten Kotflügel.

Impressum

 

Scheinwerfer

liegender03

stehend02

stehende Scheinwerfer03

1945 - 07.1967

Die Scheinwerfer der Käfer bis Juli 1967 haben ein leicht nach oben gerichtetes Scheinwerfer-glas. Sie scheinen sich an die Kotflügel zu legen, weshalb man auch von liegenden Scheinwerfern spricht. Die Zierringe sind anfangs lackiert. 1949, mit Einführung der Exportmodelle, wurden sie erstmals verchromt.

08.1967 - 07.1973

Im August 1967 wurden die Kastenstoßstangen eingeführt und die Scheinwerfergläser senkrecht gestellt. Eine geänderte Kotflügelform und sich nach oben hin verbreiternde Zierringe machen sie zu stehenden Schein-werfern. Diese Änderung verbessert vor allem das Streulichtverhalten.

08.73 - Produktionsende

Eine kaum sichtbare Änderung an den Scheinwerfern gab es im August 1973. Von jetzt an sind Scheinwerferglas und Reflektor miteinander verklebt. Zur Einstellung muss nun der Zierring abgenommen werden. Erkennbar sind sie daran, dass die Zierringe nur noch ein, statt bisher drei, Schraubenlöcher haben.

Frontblinker

6002

63

Stoßstangenblinker

1960 - 10.1963

Im Jahr 1960 verschwinden die Winker und ihre Aufgabe übernehmen von nun an Blinker. Vorn werden sie auf die Kotflügel gesetzt. Eine schlanke stromlinienförmige Plexiglaskuppel, anfangs weiß, kurz darauf orange, wird im hinteren Bereich von einem verchromten Metallgehäuse abgedeckt.

11.1963 - 07.74

Die schlanke, grazile Form der vorderen Blinker wird durch eine breitere Version abgelöst. Die frontal sichtbare Fläche ist jetzt breiter, die seitliche dafür kleiner. Im Dezember 1969 wird die Seitenfläche des Plexiglases um 1,5 mm verlängert. Bei manchen 1200er Sparkäfern ist das Metallgehäuse nicht verchromt.

08.74 - Produktionsende

Im August des Jahres 1974 verlassen die Blinker Ihren angestammten Platz und finden ihn von nun an in den vorderen Stoßstangen. Dies betrifft sowohl die 1200er Modelle, deutscher und mexikanischer Produktion, als auch den letzten Jahrgang der 1303 Limousine, und der 1303 Karmann Cabrios bis 1980.